Katastrophenschutzübung 10.05.2014

Seitens der Bezirksregierungen Köln und Düsseldorf erfolgt jährlich im Rahmen einer Übung eine Überprüfung der Wasserrettungszüge von DLRG und DRK-Wasserwacht.

Nachdem diese im Jahr 2013 an der Bevertalsperre stattfand, wurde als Austragungsort am 10.05.2014 dieses Mal der Rhein bei Leverkusen-Hitdorf festgelegt.

Von den insgesamt 9 Wasserrettungszügen (7*DLRG, 2*Wasserwacht) wurden 3 Züge (2*DLRG, 1* Wasserwacht) alarmiert, um auf dem Rhein nach einer angenommenen Schiffshavarie die Schiffe zu evakuieren, Verletzte zu versorgen und nach untergegangenen Personen zu suchen.

An der Übung waren zusätzlich zahlreiche Einsatzkräfte von Feuerwehr, DRK und Malteser Hilfsdienst beteiligt.

Der Bootstrupp der DLRG Hückewagen wurde zwar zu dieser Übung nicht alarmiert, jedoch waren 3 Hückeswagener Helfer aktiv:

  • 2 Helferinnen fungierten als Mimen und durften sich von den übenden Einsatzkräften evakuieren und versorgen lassen,
  • 1 Kamerad war maßgeblich an der Übungsplanung und -durchführung beteiligt

 Hintergrund Wasserrettungszüge:

Jeder Wasserrettungszug besteht aus

  • 1 Führungstrupp
  • 6 Bootstrupps
  • 2 Tauchtrupps
  • insgesamt 44 Helfern

Aufgaben der Züge sind z.B. im Fall einer Großschadenslage:

  • Rettung von Personen aus Wassergefahr
  • Evakuierung überschwemmter Bereiche
  • Versorgung von Personen in von Hochwasser eingeschlossenen Bereichen
  • Sicherung von Hochwasserdeichen
  • Unterstützung anderer Hilfsorganisationen