Absicherung Übung "Hubschraubergestützte Wasserrettung"

Wer sich am Freitag, den 27.09.2013 im Bereich der Bevertalsperre aufhielt, wunderte sich wahrscheinlich über einen Hubschrauber der Bundespolizei, der mehrere Stunden lang seine Runden über dem Wasser drehte bzw. zwischenzeitlich am Ufer landete.

An der Landestelle standen auch weitere Einsatzfahrzeuge von Bundespolizei, DRK und DLRG, die zusätzlich auf dem Wasser mit 2 Motorrettungsbooten vertreten war.

Bei der Aktion handelte es sich um eine Übung der Arbeitsgemeinschaft „Hubschraubergestützte Wasserrettung“, bei der die Bundespolizei Hubschrauber, Pilot und Windenbediener stellt. Die Hubschrauberbesatzung wird von Luftrettern der DLRG und DRK-Wasserwacht vervollständigt.

Eingesetzt werden die Luftretter insbesondere bei größeren Hochwasserlagen zur Rettung vom Wasser eingeschlossener oder im Wasser treibender Personen.

Die Luftretter waren auch beim Elbe-Hochwasser 2013 aktiv.

Luftretter, Piloten und Windenbediener müssen jährlich Übungen an stehenden und fließenden Gewässern nachweisen. Nachdem im Frühjahr bereits eine Übung auf dem Rhein bei Leverkusen-Hitdorf stattgefunden hat (zu deren Absicherung auch das Hückeswagener Motorrettungsboot eingesetzt wurde), übten die Luftretter dieses Mal an der Bevertalsperre.

Auch hier waren 5 Hückeswagener DLRG-Kräfte mit Boot zur Absicherungaktiv und wurden dabei durch ein weiteres Rettungsboot der Abteilung Elberfeld-Vohwinkel unterstützt.