Einsatzübung 30.06.2006

"Bevertalsperre, PKW in Wasser" lautete am 30.06.2006 gegen 19 Uhr die von der Rettungsleitstelle über Funkmeldeempfänger (FME) ausgegebene "Alarmierung" für die für die Bevertalsperre zuständigen DLRG-Einheiten des Oberbergischen Kreises.

Diese hatten sich kurz zuvor an der Bever getroffen, um das Zusammenspiel in einem "echten" Einsatz zu proben.

Folgende "Probleme" galt es dabei zu bewältigen:

  • Die genaue Einsatzstelle war zunächst unklar, da nur "Bevertalsperre" (Uferlänge: 21 km!) gemeldet wurde.
  • Das Fahrzeug war so weit im Wasser, dass es von der Oberfläche nicht sichtbar war und durch Taucher gesucht werden musste.
  • Der Taucheinsatz musste größtenteils vom Boot aus geführt werden, da sich das Fahrzeug zu weit vom Ufer weg befand.
  • Der landseitige Zugang zur Einsatzstelle konnte nur über einen schmalen, stark bewachsenene Feldweg erfolgen.
  • Die Anzahl der Personen im Fahrzeug war unklar.
  • Einige der Einsatzkräfte waren nicht ortskundig.
  • Im Verlauf der Übung musste eine "verletze" Person versorgt und eine Person "reanimiert" werden.

An der Übung waren beteiligt (insgesamt ca. 35 Einsatzkräfte):

  • MTW Adler GM 4/19/1 (OG Hückeswagen)
  • Schlauchboot Adler GM 4/79/1 (OG Hückeswagen)
  • Gerätewagen-Tauchen Adler GM 9/58/1 (OG Radevormwald)
  • Gerätewagen-Tauchen Adler GM 0/58/1 (Bezirk GM)
  • LKW Adler GM 0/74/1 (Bezirk GM)
  • Boot Adler GM 3/88/1 (OG Gummersbach)
  • MTW Adler GM 0/19/1 (Bezirk GM)
  • Hochwasserboot Adler GM 0/79/2 (Bezirk GM)

Organisiert wurde die Übung durch die Bezirks-Einsatzleitung des Oberbergischen Kreises in Zusammenarbeit mit der Einsatzleitung der OG Hückeswagen.

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