Außerordentliche Mitgliederversammlung 16.01.2015

Am 16.01.2015 fand im Restaurant "Thessaloniki" im Bürgerbad Hückeswagen eine außerordentliche Mitgliederversammlung der DLRG Hückeswagen e.V. statt.

Diese war erforderlich geworden, da bei der "planmäßigen" Jahreshauptversammlung letzten November eine Kommission eingesetzt wurde, die zum Erreichen eines ausgeglichenen Haushaltes eine Erhöhung des Mitgliedsbeitrages vorbereiten sollte.

Ehrungen

Zunächst konnte der 1. Vorsitzende Wolfgang Neuhaus jedoch einige langjährige Mitglieder ehren:

Ehrung für 40 Jahre Mitgliedschaft

  • Jörg Ehrkamp
  • Erich Hamm (in Abwesenheit)
  • Michael Nietgen (in Abwesenheit)

Ehrung für 25 Jahre Mitgliedschaft

  • Bianca Kim
  • Lybia Zimmermann
  • Annemarie Beckmann
  • Martin Noppenberger (in Abwesenheit)
  • Stefanie Krömer (in Abwesenheit)
  • Johannes Graumann (in Abwesenheit)

Die Ortsgruppe Hückeswagen bedankte sich bei den Jubiliaren mit einem kleinen Präsent für die langjährige Treue.

Hauhalt/Mitgliedsbeitrag

Der mit Abstand größte Ausgabenblock bei der DLRG Hückeswagen ist der Bereich "Einsatz", der u.a. folgende Aufgaben hat:

  • Betrieb der Wachstation (an den Wochenenden von März bis September) zur Sicherung von Wassersportlern an und auf der Bevertalsperre,
  • Vorhaltung einer Schnell-Einsatz-Gruppe für den Bereich der örtlichen Gefahrenabwehr, welche über Funkmeldeempfänger ganzjährig durch die Rettungsleitstelle des Oberberischen Kreises alarmiert werden kann und auch auf Gewässern in der Umgebung eingesetzt wird,
  • Mitwirkung im Katastrophenschutz (Bootstrupp in einem Wasserrrettungszug des DLRG Landesverandes Nordrhein) für überregionale Hochwassereinsätze etc.
  • Aus- und Fortbildung der Helfer für die o.g. Aufgaben.

Aufgrund von nur sehr geringen Zuschüssen aus der öffentlichen Hand muss ein Großteil der erforderlichen Geldmittel durch die DLRG Hückeswagen selber aufgebracht werden (Mitgliedsbeiträge, Spenden, Einnahmen aus Veranstaltungen wie Drachenbootrennen, Sommerfest oder Altstadtfest). In den letzten Jahren musste zur Deckung der laufenden Kosten aber leider mehrfach auf Rücklagen zurückgegriffen werden, die eigentlich für erforderliche Neuanschaffungen (Einsatz-KFZ, Boot) eingesetzt werden sollten.

Um die "Deckungslücke" zwischen den vorhandenen Einahmen und den gemäß der Erfahrungen aus den letzten Jahren zu erwartenden Ausgaben über die Mitgliedsbeiträge zu decken, wäre eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge um 20-30 Euro pro Jahr erforderlich. Dies wurde jedoch von einem Großteil der anwesenden Mitglieder als nicht umsetzbar angesehen. Zudem stellt sich die Frage, wieso die Mitglieder für die Leistungen, die der Allgemeinheit dienen, aufkommen sollen. 

Bei dem gepanten Haushaltsansatz für 2015 im Bereich "Einsatz" müssten alle Aktivitäten voraussichtlich Mitte des Jahres eingestellt werden.

Nach einer hitzigen Diskussion wurden folgende Maßnahmen vereinbart:

  • Eine Beitragserhöhung wurde zurückgestellt.
  • Der bei der Mitgliederversammlung im November 2014 beschlossene, vorläufige Haushaltsplan für 2015 bleibt in Kraft
  • Die Kommission wird einen detaillierten Vergleich der Kosten und Einnahmen der letzten Jahre erstellen und dabei auch nach Einsparmöglichkeiten suchen.
  • Seitens der einzelnen Ressorts wird nach weiteren Einsparmöglichkeiten und Einnahmequellen (z.B. Spenden) gesucht.
  • Innerhalb des Vorstands sollen die Abläufe zum Umgang mit Beschaffungen und Abrechnungen optimiert werden, um eine größere Kostentransparenz zu erreichen.
  • Es sollen weitere Gespräche mit der Stadt etc. geführt werden, inwieweit die Zuschüsse erhöht werden können.
  • Bei einer erneuten Mitgliederversammlung Mitte des Jahres soll aufgrund der dann vorliegenden Daten ein Nachtragshaushalt beschlossen werden, so dass der Bereich "Einsatz" dann weiter handlungsfähig bleibt.

Bericht RP-Online.de