Ausbilderfahrt nach Hachen 14.-16.11.2014

Nach langer Planung fuhren 14 junge Ausbilder der Ortsgruppe Hückeswagen am 14.11.2014 für 2 Tage ins Sport- und Erlebnisdorf Hachen.

Dort angekommen, gab es zunächst Abendessen, bevor die Hütten bezogen wurden. Zur Stärkung des Teamgeistes waren die Jugendlichen bunt gemischt auf drei Hütten aufgeteilt.

Nachdem die Betten bezogen waren, war der nächste Treffpunkt die Turnhalle. Hier konnte sich die Jugend der Ortsgruppe kreativ austoben und sich nach der „langen“ Fahrt in Teams einfinden und Sport treiben.

Anschließend haben sich alle im Gemeinschaftsraum von Haus 1 zusammen gefunden, wo der Abend gemütlich mit einer Runde Tabu XXL abgeschlossen wurde.

Die Ansage, dass alle am nächsten Morgen um 6 Uhr früh gemeinsam joggen gehen sollten, verschreckte so manchen und ließ alle schnell ins Bett huschen. Doch der Regen am nächsten Morgen war die Erlösung und so bekam der Eine oder Andere noch eine Mütze Schlaf, bevor nach dem Frühstück das erste Seminar begann.

Der Referent Dietmar Kasel entpuppte sich schnell als ein sehr offener Mensch und ließ jeden aufschreiben, wer was an diesem kurzen Samstag lernen wollte. Die Gruppe sammelte fleißig und die Mehrheit legte großen Wert auf Fehlerkorrektur und die Gestaltung einer abwechslungsreichen Ausbildungsstunde, z.B. durch Spiele.

Nachdem allerhand Atmungsübungen und Wassergewöhnungsspiele in der Theorie erlernt wurden, ging es in das kleine, aber feine Schwimmbad der benachbarten Grundschule zur praktischen Anwendung.
Hier standen dann Übungen zum Beinschlag, Kopfprung und Gleiten auf dem Programm, wobei die Teilnehmer sich in die Rolle ihrer (zukünftigen) Schwimmschüler hineinversetzen mussten.

Alles in Allem ist der Tag sehr erfolgreich verlaufen, allerdings konnten auf Grund der vielfältigen Themenwünsche nicht alle Anliegen berücksichtigt werden.

Nach einer erneuten sportlichen Aktivitätsstunde in der Sporthalle haben Adrian und Kristina eine Nachtwanderung organisiert, bei der die ohnehin schon erschöpfte Gruppe durch die Einöde von Hachen geschickt wurde. Da war aber ordentlich Action drin. Denn ständig sind irgendwelche undefinierbaren Geräusche aus den Büschen gekommen und Schreie durchfuhren den Wald. Also mussten alle zusammenhalten, die Starken sich um die Ängstlichen kümmern…

Anschließend hat ein Großteil der jungen Ausbilder, völlig aus der Puste nach Sporthalle und Nachtwanderung, den Abend gemütlich ausklingen lassen. Dies war nur leider dadurch überschattet, dass sich einer der Teilnehmer am Fuß verletzt hat und nach dem Krankenhausaufenthalt nach Hause gefahren werden musste.

Am nächsten Morgen war das Trüppchen mit allen erdenklichen Sauber-Mach-Diensten dran. Das Gelände um die Hütten herum, die Hütten selber und der Speisesaal mussten vor und nach dem Frühstück gesäubert werden.  Hiernach hatten alle noch einmal die Möglichkeit, Teamspiele in der Sporthalle zu spielen. Eine Stunde später ging es ab in die Duschen, woraufhin die Schlüsselabgabe stattfand.

Nach dem Mittagessen traf sich die Gruppe erneut für eine kurze Nachbesprechung im Seminarraum.

Dessen Ergebnis war, dass alle großen Spaß an der Veranstaltung hatten und viel gelernt wurde. Nur leider war das alles zu viel für nur ein Wochenende. Aus diesem Grund hat sich die Gruppe darauf geeinigt, dass sich bei zukünftigen Fahrten dieser Art das Thema auf einen kleineren Bereich beschränken soll.

Die Organisation war top und als kleines Dankeschön haben Kristina und Adrian, die beiden, die das alles erst angesprochen und möglich gemacht haben, ein Geschenk überreicht bekommen.

Und jetzt, eine Woche später, werden schon einige Sachen vom Wochenende bei der Schwimmausbildung im Hallenbad angewendet.

Die Fahrt hat nicht nur den Zusammenhalt der Gruppe gestärkt, sondern auch das Fachwissen und die Kompetenz der jungen Ausbilder so weit gesteigert, dass es sofort umgesetzt werden konnte.

Für die Zukunft sind regelmäßig Veranstaltungen wie diese geplant.

Wir danken der Volksbank Oberberg eG für ihre großzügige Spende.