SanA-Lehrgang März 2014

An den letzten beiden Wochenenden im März hieß es für einige ehrenamtliche Rettungsschwimmerinnen und -schwimmer „früh aufstehen“, denn bereits um 9 Uhr begann der „Sanitätslehrgang A“, bei dem den Teilnehmern verschiedene Gerätschaften und Maßnahmen zur Ersten Hilfe erläutert wurden, die über die Kenntnisse aus dem „normalen“ Erste-Hilfe-Kurs hinausgehen.

An den 4 Kurstagen wurden z.B. folgende Themen erläutert und in zahlreichen praktischen Übungen vertieft:

  • Sauerstoffgabe bei Patienten,
  • Umgang mit Beatmungsbeutel, Blutdruckmessgerät, Krankentrage, Guedel-Tubus, Tourniquet, Stifneck und AED,
  • Erweiterte Diagnose von Erkrankungen,
  • Lagerung von Patienten,
  • Wärmeerhalt.

Am letzten Lehrgangstag mussten die Teilnehmer ihre erworbenen Kenntnisse in einer schriftlichen und praktischen Prüfung nachweisen.

7 Teilnehmer schlossen die Prüfung erfolgreich ab und dürfen sich nun „Sanitätshelfer“ nennen, 2 weitere Teilnehmer erhielten eine Fortbildungsbescheinigung, da sie den Lehrgang schon früher absolviert hatten.

Eingesetzt werden die Helfer vorrangig im Bereich des Rettungswachdienstes an der Bevertalsperre, wo es insbesondere an heißen Sommertagen zu den unterschiedlichsten Notfällen kommt. Die entsprechend benötigten Gerätschaften sind natürlich auf der Wachstation bzw. dem Rettungsboot vorhanden, so dass sie im Notfall schnell eingesetzt werden können.

Um die praktischen Übungen möglichst realitätsnah zu gestalten, wurden drei Mimen (auch Aktive der DLRG Hückeswagen) eingesetzt und fachgerecht geschminkt.

Übungsszenarien waren dabei z.B.

  • Fahrradsturz
  • Person mit Hyperventilation
  • Sturz von einer Leiter
  • Person mit Herzinfarkt
  • Person von PKW überrollt
  • Akute Vergiftung
  • Abgetrenntes Fingerglied nach Arbeiten mit Heckenschere
  • Herzkammerflimmern nach Elektrounfall
  • Bauchtrauma nach Schlägerei