Waldbrandgefahr

Die Bevertalsperre ist im Uferbereich quasi vollständig von Gras- oder Waldflächen umgeben. Bei anhaltender Trockenheit besteht in diesen Berechen die Gefahr, dass selbst durch achtlos weggeworfene Zigaretten oder den "Lupeneffekt" von Glasscherben ein Flächen- oder Waldbrand verursacht werden kann. Aufgrund der Topographie (große Waldgebiete, schlechte Erreichbarkeit mit Feuerwehrfahrzeugen) kann sich ein kleines Feuer sehr schnell ausbreiten.

Feuerwehr, Forstämter und Ordnungsbehörden weisen daher darauf hin, dass laut Landesforstgesetz von März bis Oktober das Rauchen im Wald grundsätzlich verboten ist. Offenes Feuer und Grillen sind auch in Waldnähe (bis 100 m Abstand) verboten (außer fest eingerichtete Feuerstellen, z.B. auch den Campingplätzen).

Hievon sind quasi alle beliebten Badeplätze an der Bevertalsperre betroffen.

Daher die Bitte an alle Besucher der Talsperre:

  • Lassen Sie ihren Grill zu Hause. Außerhalb der Campingplätze gibt es KEINE öffentlich zugängliche Stelle am Ufer der Bevertalsperre, wo das Grillen erlaubt ist!
  • Unterlassen sie offene Feuer und beachten Sie im Wald das Rauchverbot.
  • Werfen Sie leere Glasflaschen immer nur in die dafür vorgesehenen Mülleimer oder nehmen Sie sie wieder mit nach Hause.
  • Parken Sie nur auf den dafür vorgesehenen Parkplätzen, da auch ein heißer Katalysator unter dem Auto ausreichen kann, um ein Feuer im trockenen Gras zu verursachen.
  • Melden Sie jedes kleine Feuer sofort unter Tel. 112!

Neben den Schäden und Gefahren durch die Brände können Verstöße gegen diese Regelungen auch für den privaten Geldbeutel teuer werden: Das Gesetz sieht Bussgelder bis 25.000 € vor....