Tag der sauberen Bever 2010

Zum diesjährigen "Tag der sauberen Bever" hatten die Organisatoren mit mehreren Problemen zu kämpfen:

  • die Anmeldungen der Helfer lagen deutlich unter dem Niveau der Vorjahre,
  • der Tag begann mit Regen, welcher jedoch pünktlich zum Beginn der Sammelaktion aufhörte,
  • seitens der Bezirksregierungen Köln und Düsseldorf waren im Rahmen einer Alarmübung zur Überprüfung von Material und Helferstärke alle 7 Wasserrettungszüge der DLRG im Landesverband Nordrhein nach Düsseldorf beordert worden. Hierzu gehörten auch die Bootstrupps aus Hückeswagen und Wuppertal sowie der Führungstrupp aus Radevormwald, deren Besatzungen eigentlich bei der Müllsammelaktion mithelfen wollten.

Dennoch fanden sich um 11 Uhr knapp 40 Helfer von DLRG, SVWu, Schule für Sportschiffer, Wupperverband, einer Tauchergruppe und Privatpersonen zum Müllsammeln auf der Wachstation der DLRG Hückeswagen ein.

Nach einer kurzen Einweisung wurden Sie - ausgestattet mit Müllsäcken, Eimern für Glasmüll und Handschuhen - in die Sammelgebiete verteilt.

Obwohl nur der Sommeranfang (bis Ende Juli) die Badegäste in größerer Anzahl an die Bever gelockt hat (August + September waren recht verregnet), fanden  die Helfer zahlreichen Müll; darunter - wie in den Vorjahren - sehr viele Glasflaschen und -scherben, welche eine Verletzungsgefahr darstellen, aber auch durch ihren Lupeneffekt Wald- und Wiesenbrände verursachen können.

Alleine eine Tauchergruppe hatte über die Saison hinweg ca. 300 Glasflaschen auf dem Grund der Bever gefunden und zu einer "Sammelstelle" unter Wasser gebracht, von der die Flaschen (und anderer Müll) im Rahmen der Veranstaltung an die Wasseroberfläche gebracht und in ein Ruderboot der DLRG umgeladen wurden, mit dem es dann zur weiteren Entsorgung Richtung Wachstation der DLRG Hückeswagen ging.

Die übrigen "Funde" am Beverufer entsprachen weitgehend den Ergebnissen aus den Vorjahren. Aufgefunden wurden u.a.

  • zahlreiche defekte kleine Grills,
  • Badeschlappen und -bekleidung,
  • Handtücher, Decken,
  • viele Verpackungen einer bekannten Fast-Food-Kette,
  • Angelzubehör.

Der Nachmittag endete mit einem gemeinsamen Grillen beim SVWu.

Die Teilnehmer waren aber trotz der widrigen Umstände der Meinung, dass sich die Sammelaktion wieder gelohnt hat.